
Der Bau dieses Schlosses wurde 1670-1675 von Johann Balthasar II. Graf von Hoyos begonnen, dessen Nachfahren das Schloss auch heute noch bewohnen. Bis das Schloss im heutigen Glanz erstrahlen konnte, vergingen nahezu 330 Jahre, in denen der Bau immer wieder erweitert wurde, so 1728 als Philipp Joseph Innozenz Graf von Hoyos, das Schloss zu einem dreiflügeligen Bau mit drei Geschossen vergrößerte.
Die dritte Bauphase begann 1817 unter Johann Ernst Graf von Hoyos, der dass Schloss als regelmäßiges Viereck gestalten ließ. Erst Anfang des 19 Jahrhunderts wurde der Bau endgültig abgeschlossen. Ernst Carl Graf von Hoyos-Sprinzenstein zog den berühmten Ringstraßen-Baumeister Julius Deiniger, für den Ausbau eines französischen Mansardendachs samt repräsentativem Dreiecksgiebel und Balkon heran, der sich eindrucksvoll und authentisch in die vorhandene Bausubstanz einfügt.
Der an das Schloss angrenzende Park auf der Rückseite ist von bemerkenswerter Schönheit. Aus dem französischen Lustgarten der Barockzeit wurde 1817 ein englischer Park. Man pflanzte Baumgruppen und Gebüsche in scheinbar wahlloser Ordnung und sorgte mit zahlreichen Wegen, Rastplätzen und einem kleinen See mit Insel für reichlich Abwechslung.

Der an das Schloss angrenzende Berg wurde 1910 eingezäunt und mit malerischen Aussichtsplätzen versehen, die nach den Kindern der Familie benannt wurden, z.B. „Heinrichs-Höhe“.
Es wird darauf hingewiesen, dass sich Schloss und Schlosspark im Privatbesitzt befinden und nicht öffentlich zugänglich sind.